x
x
Sepp DeppPrämie für Falschangaben zur Geschichte
Groß/klein Ein Suchwort von mindestens 3, höchstens 30 Zeichen
xMobile
x Der Verfasser auf Facebook
x Der Verfasser auf Twitter
Nr.20: Wilde Schweden

Söldner in der SS: Division Wiking 1942-1945

Nominierung

Thema: Schwedische Söldner in der Waffen-SS
Quelle: ZDF-Abendnachrichten 26. 01. 2000, ab 19,00 Uhr, Nachrichtentext
Urheber: ZDF Nachrichtenredaktion, Klaus Bresser

Aussage

Anläßlich des ersten, nun jährlich anstehenden "Holocaust-Kongresses" in Stockholm fange Schweden endlich an, seine Vergangenheit zu bewältigen. Dies erkenne man daran, daß auf Veranlassung des schwedischen Ministerpräsidenten festgestellt wurde, daß 146 schwedische Söldner in der SS dienten während des Zweiten Weltkriegs. Leider seien diese bisher noch nicht vor Gericht gestellt worden. Die historische Aussage der Meldung lautet, daß die Zugehörigkeit zur SS automatisch als Verbrechen anzusehen und gerichtlich abzurteilen sei. Da nicht einmal ein pauschaler Hinweis auf den historischen Grund erfolgt, wird dessen Kenntnis als bekannt vorausgesetzt.

Tatsachen

Aufgaben und Merkmale der SS
Die SS (Schutzstaffel) entstand neben der SA als eine Parteiorganisation der NSDAP zur Sicherung von Parteiveranstaltungen.x(1) In der Weimarer Republik gab es andere Freikorps-ähnliche Truppen wie den kommunistischen "Rotfrontkämpferbund", die "Rote Ruhrarmee" oder den nationalistischen "Stahlhelmbund". Nach der NS-Machtübernahme wurde der sog. "Schwarze Orden" ausgebaut zur LAH (Leibstandarte Adolf Hitler). Nach Einführung der Wehrpflicht 1935 wurde daraus die SS-VT (Verfügungstruppe), die im Mai 1935 aber nur 8. 000 Mann hatte, da die Wehrmacht keine Konkurrenz neben sich duldete. Im April 1936 wurde die SS-VT aus der Partei ausgegliedert und dem Polizeibereich des Innenministeriums Heinrich Himmler unterstellt. Durch die Aufnahme von militärischen Spezialisten, z. T. aus der Wehrmacht, wurde die Truppe professionalisiert, z. B. durch Paul Hausser und Felix Steiner, der Bruch mit militärischen Traditionen erlaubte neue Struktur- und Führungskonzepte. Daraus entstand die später so genannte Waffen-SS, die sich als Söldner-Heer neben der Wehrmacht etablierte. 1939 zählte die Truppe schon 18 Tsd. Mann, 1941: 220 Tsd, 1942: 330 Tsd, 1943: 540 Tsd. , Ende 1944 eine Million Mann. Dabei ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen zwei Teilen der SS: den
- Sicherungseinheiten, als Bewacher für Konzentrationslager, zur Sicherung rückwärtiger Linien, als Aufsicht in besetzten Gebieten; sowie der
- Waffen-SS, als militärischer Eliteverband, die für den Fronteinsatz den jeweiligen Kommandobehörden des Heeres unterstellt war (HGK/Heeresgruppenkommando und AOK/Armee-Oberkommando).x(2)

Gemälde in der Militärakademie Westpoint
x

Personal
Bei Aufbau und Personalführung wurden in der Waffen-SS neue Wege gegangen. Die Aufnahme zum Offiziersbewerber (Junker) war im Gegensatz zur Wehrmacht nicht mehr von der gesellschaftlichen Herkunft oder vom Abitur abhängig. Während 50 Prozent der Wehrmachtoffziere aus Offiziersfamilien kamen, waren es in der SS-VT nur fünf Prozent, während Wehrmachtoffiziere nur zu zwei Prozent bäuerlicher Herkunft waren, waren es bei der SS-VT insgesamt 90 Prozent.x(3) Dienstgrade wurden hinter das Leistungsprinzip zurückgestellt, die Ausbildung war praxisorientiert und sportlich geprägt. Trainiert wurde mit scharfer Munition unter Realbedingungen einschließlich Artilleriefeuer, auf dessen Einschläge bis auf 50 m herangegangen werden mußte. Entsprechend waren Verletzungen und Todesfälle während der Ausbildung. Klassischer Kasernenhofdrill wurde demgegenüber zurückgestellt. Zum Mannschaftsgeist gehörte es, daß die Spinde grundsätzlich nicht abgeschlossen werden durften, da Diebstahl als ehrlos verachtet war. Die militärischen Leistungen dieser Truppe waren bis Kriegsende durchgehend überdurchschnittlich. Sowohl Ausrüstungen der Waffen-SS wie Parka, Helmtarnbezug und Tarnkleidung als auch Führungsprinzipien waren damals neuartig und wurden später kopiert, so von der US-Armee. Im Wandelgang der US-Militärakademie Westpoint hängt das nebenstehende Ölgemälde eines Soldaten der Waffen-SS.

Leistungen
Die ungewöhnlichen militärischen Leistungen von Verbänden der Waffen-SS führten dazu, daß diese zum Beispiel an der Ostfront häufig als "Feuerwehr" eingesetzt wurden, die sich durch spektakuläre Erfolge den Ruf erworben hatte, selbst aussichtslose Krisen meistern zu können. M. WittmannDer britische Angriff auf die Brücke von Arnheim zu Kriegsende soll unter anderem auch daran gescheitert sein, daß vorher nicht entdeckte Einheiten der Waffen-SS unter Bittrich dort zur Auffrischung von der Ostfront verlegt worden waren und trotz der Überraschung und Einsatzimprovisation die britischen Fallschirmjäger rasch niederkämpften. An der Invasionsfront vernichtete Michael Wittmann mit einem Tiger-Panzer in wenigen Minuten ein britisches Panzerbatallion mit 36 Fahrzeugen (Info zum Bild links). An der Ostfront hielt im Januar 1942 bei Rschew ein Regiment unter Otto Kumm sieben sowjetische Divisionen auf. Daß solche Leistungen durch bessere Ausstattung möglich waren als im Heer üblich, scheint eine Legende zu sein. Im Gegenteil lag die Ausstattung der Waffen-SS mit schweren Waffen deutlich unter Heeresniveau.x(4) Das Auftauchen der Waffen-SS an der Front löste zuweilen Panik auf der Gegenseite aus. Die Überlegenheit dieser Truppe und ein entsprechendes Auftreten erzeugten bei den Gegnern nicht nur Erstaunen und Bewunderung, sondern auch irrationalen Haß wie bei einem mythischen Unheil.

Muslimische Kroaten: SS-Division "Handschar"
x

Fremde Söldner
Personalrekrutierungen von außerhalb des Reichsgebiets entwickelten sich in Stufen. Zunächst waren es Angehörige deutscher Minderheiten unter fremder Regierung wie im Elsaß oder Sudetenland. Später kamen Söldner anderer Nation, Sprache und Kultur hinzu, etwa Flamen und Franzosen, vor allem Skandinavier. Besonders bevorzugt genommen wurden Angehörige "germanischer" Völker, also Dänen, Finnen, Schweden und Norweger. Die Auslesekriterien für die Bewerber waren lange Zeit sehr streng, neben rassischen Kriterien wurden insbesondere hohe Anforderungen an die sportlichen Qualitäten und die Belastbarkeit gestellt. Bewerber mußten mindestens 1,78m groß sein, für die LAH sogar mindestens 1,80m, Himmler behauptete, daß bis 1936 niemand mit Zahnplombe genommen wurde.x(5) Lange Zeit wurden viele Bewerber abgewiesen, das Werbe-Büro Brüssel etwa lehnte jeden zweiten Bewerber ab.x(6) Um 1941 gab es in der Waffen-SS 120 Tsd. europäische Söldner, darunter 50 Tsd. Holländer, 20 Tsd. Belgier, 20 Tsd. Franzosen, je 6 Tsd. Dänen und Norweger sowie 1.200 Schweden, Schweizer und Luxemburger. Während des Rußland-Feldzuges kamen insgesamt 200 Tsd. Söldner aus Westrußland und aus dem Balkan hinzu.x(7) Im Frühjahr 1945 waren in den 38 Divisionen der Waffen-SS in genau der Hälfte der Einheiten die Nicht-Deutschen in der Mehrzahl.x(8) Die fraglichen Schweden aus der Nachrichtenmeldung gehörten zur SS-Division "Wiking" unter Felix Steiner, dann zum III. (germ.) SS-Panzer-Korps, das 1943 aufgestellt und an der Ostfront eingesetzt wurde.x(9)

x Einige Beispiele für Verbandsabzeichen ausländischer Söldner in der Waffen-SS (Divisionen):
1) Charlemagne/Franzosen
2) Prinz Eugen/Balkan
3) Nordland-Norge/Norw.
4) Nordland-Danmark
5) Nordland-Niederlande
6) Galizische Nr. 1/Polen
7) Skanderbeg/Albaner
8) Hungaria/Ungarn
9) Wallonie/frz. Belgier
10) Russische Nr. 1
11) Italienische Nr. 1
12) Don-Kosaken, Kavall.
13) Lettische Nr. 1/2
14) Estnische Nr. 1
15) Langemarck/Flamen
16) Handschar/Kroaten
17) Indische Legion
18) Norwegische Legion

WSS Kosakensoldat (zeitgen. Gemälde Olaf Jordan)
x

Breites Spektrum
Der damals fast sprichwörtliche Einsatzmut von Verbänden der Waffen-SS führte dazu, daß Erfolge manchmal um den Preis hoher eigener Verluste erkauft wurden. Als zu Kriegsende Personal knapp wurde und die Werbungen aus dem Ausland mangels Aussicht auf einen deutschen Kriegserfolg versiegten, entartete der Söldner-Gedanke Ende 1943. Ab dann ist praktisch zwischen einer "klassischen" Waffen-SS und neugewürfelten Söldnerhaufen zu unterscheiden. Die Auslese wurde reduziert, es kam etwa zur Aufstellung von Kosakenverbänden, deren Mentalität und Verhalten kaum noch mit den ursprünglichen Wunschvorstellungen in Einklang standen. Statt Freiwilligen wurden dann auch Wehrpflichtige zur Waffen-SS abkommandiert, zum Schluß des Krieges auch Wehrmacht-Offiziere gegen ihren Willen.x(10) In einem bereits 1940 aufgestellten Verband aus deutschen Wilddieben sammelten sich ab 1943 Vorbestrafte aller Art unter Dr. Oskar Dirlewanger (vorbestraft wegen Sittlichkeitsdelikt), die auffielen durch Disziplinarvergehen im Kampfgebiet.x(11) Die sogenannten "Einsatzgruppen" des Sicherheitsdienstes (SD) gehörten nicht zur Waffen-SS, werden heute aber pauschal mit dieser und KZ-Wachen zu einer Gruppe zusammengefaßt, weil alle dem gleichen Ministerium unterstanden. Die Relation ist dabei erstaunlich: der Ruf von schließlich einer Millionen aktiver Soldaten der Waffen SS Ende 1944 gründet sich auf ingesamt 6. 000 KZ-Wachen (Totenkopftruppe Eicke), sowie einem Batallion des Sonderkommandos Dirlewanger mit noch weniger Angehörigen.x(12) Über Vergehen oder Disziplinarprobleme mit Skandinaviern, speziell Schweden, ist grundsätzlich nichts bekannt.

Verfolgung
Gegen Angehörige der SS richteten sich nach dem Krieg der meiste Haß der Siegermächte. Es wird jedoch wenig berichtet über Verfolgungen von KZ-Wachmannschaften sondern über Demütigungen und kriminelle Behandlung von Kriegsgefangenen der Waffen-SS. Ernest Hemingway etwa berichtete stolz in einem Brief an seinen amerikanischen Verleger, wie er während der Ardennen-Offensive einen unbewaffneten Gefangenen der Waffen-SS erschossen habe, weil dieser keine militärischen Geheimnisse verraten wollte.x(13) In Kriegsgefangenenlagern wurden Angehörige deutscher Elite-Einheiten grundsätzlich schlecht behandelt, auch die der Fallschirmjäger. Verprügeln der wehrlosen Gefangenen war üblich. So etwa im KZ-Ebensee, ab 1945 geleitet durch US-Militärpolizei, wo es für die deutschen Gefangenen statt Essen "Knüppelsuppe" gab, und wo selbst der Löwenzahn von der Wiese gegessen wurde.x(14)
xDas auf alliierter Seite häufig verwendete Instrument der Diffamierung von Gegnern durch Greuelpropaganda traf insbesondere die Waffen-SS. Eine angebliche Erschießung von 142 kriegsgefangenen US-Soldaten durch die Einheit von Jochen Peiper (rechts) während der Ardennen-Offensive 1944 fußte auf fragwürdigen Verdächtigungen. Selbst US-Augenzeugen gaben schließlich zu, daß es sich vielleicht nicht um eine willkürliche Erschießung sondern um ein Kampfgeschehen handelte.x(15) Im sogenannten "Malmedy-Prozeß", im KZ-Dachau veranstaltet, wurden trotzdem 43 Todesstrafen und 30 Haftstrafen gegen SS-Soldaten verhängt. Jochen Peiper wurde wie die anderen begnadigt. Nach 10 Jahren Haft in Landsberg entlassen, fiel er in der Nacht des 14. 6. 1976 in seinem Haus bei Traves/Vesoul, Dpt. Haute Saóne einem Feme-Mord zum Opfer, das Anwesen wurde niedergebrannt.x(16)

Oradour
Unter den häufigen Störaktionen französischer Partisanen waren auch Meuchelmorde an deutschen Soldaten. Als die Angehörigen einer in Frankreich stationierten Waffen-SS-Einheit ihren Kommandeur verschleppt und ermordet fanden, ermittelten sie den Wohnort der Täter - Oradour - und zerstören den Ort. Dies im Gegensatz zu Lidice anscheinend ohne Befehl und Zustimmung höherer Dienststellen. Vor allem wird heute angeprangert, daß die Bevölkerung in der Kirche des Dorfes zusammengetrieben worden sei und diese dann gesprengt und abgebrannt wurde. Es liegen jedoch Beweise dafür vor, daß im Dachstuhl der Kirche Munition der Partisanen gelagert war, die möglicherweise absichtlich von diesen gezündet wurde. Der Prozeß nach Kriegsende führte zur Verurteilung einiger elsäßischer SS-Soldaten. Bemerkenswerterweise werden die Gerichtsakten bis heute unter Verschluß gehalten. Dies weist darauf hin, daß es Untersuchungsergebnisse geben könnte, welche die Siegermächte verschweigen wollen. Offenbar solche, die nicht in ihrem Sinne sind, da solche zu Lasten ihrer früheren Gegner erfahrungsgemäß bereitwillig veröffentlicht werden. Bei dieser Sachlage und mangels Ermittlung der Verstrickungen von französischen Partisanen in das Geschehen, ist eine endgültige Beurteilung des Falles Oradour heute noch nicht möglich.

Kriegsrecht unter Besatzung
Weitere Vorfälle dieser Kategorie wie die Geiselerschießungen in den Fossa Ardeantina bei Rom, in anderen italienischen Orten und vor allem an der Ostfront, zeigen vergleichbare Muster. Stets war der Ausgangspunkt ein Kriegsverbrechen von Partisanen (Rom: Bombenanschlag auf eine österreichische Polizei-Einheit) sowie eine harte Vergeltung, meist durchgeführt von Sicherungseinheiten der SS. So grausam sich dies aus der Perspektive einer europäischen Friedensgeneration mit anderen moralischen Maßstäben heute darstellt, waren solche Maßnahmen mit damaligem Kriegsrecht grundsätzlich vereinbar. Die Verhältnismäßigkeit, also Vergeltungsrelation, war eine Ermessensfrage, die am traditionell "üblichen Brauch" orientiert wurde, etwa an der Relation 1:10 (eigene Opfer/Geiselopfer).x(17) Ob umgekehrt eine alliierte Besatzung deutscher Gebiete unter Kriegsbedingungen humaner gewesen wäre, kann nur spekuliert werden. Die Zeit der sowjetischen Besatzung war es ganz sicher nicht, Mißhandlungen und Ermordungen deutscher Zivilisten waren an der Tagesordnung.x(18)

Fazit

Die pauschale Gleichsetzung von Waffen-SS, Sicherheitsdienst (SD) und KZ-Wachen entspricht nicht der historischen Realität. Die Waffen-SS, zu der auch die fraglichen schwedischen Söldner gehört hatten, war ein militärischer Elite-Verband mit Frontaufgaben. Die Teilnahme von Angehörigen fremder Nationen war nichts Besonderes, ein Drittel des Personals waren ausländische Söldner. Die heute so betonten angeblichen Verbrechen im Rahmen von Vergeltungsmaßnahmen können nach Maßgabe damaligen Kriegsrechts nicht prinzipiell als Straftat gegen das Kriegsvölkerrecht bezeichnet werden. Eine nachträgliche Anwendung heutigen Rechts und Brauchs ist nicht möglich. Selbst wenn dies möglich wäre, würde die Doppelmoral ein Problem, da selbst offenkundige Kriegsverbrechen alliierter Soldaten bis heute nicht verurteilt wurden. Dem in der Nachrichtensendung reklamierten "leider" noch nicht vollzogenen Prozeß gegen die schwedischen Söldner würde insgesamt die juristische Grundlage fehlen. Fachleuten und Historikern sind die hier dargelegten Fakten und Zusammenhänge schon lange vor der erstaunlichen Initiative des Ministerpräsidenten aus Schweden bekannt gewesen. Deshalb ist ebenso bekannt, daß es eine gerichtliche Anklage gegen Soldaten der Waffen-SS nur alleine wegen der Zugehörigkeit zu dieser Truppe nicht geben kann, auch dann nicht, wenn sie Schweden sind.

Belege


x(1)

Aufbau der SS
Deschner, Günther: Die Waffen-SS. In: Zentner, Ch. (Hrsg.): Das Dritte Reich, Bd. 4, S. 444-457, hier S. 447-450, Personalstand 1939 S. 453.

x(2) Unterstellung
Leserbrief General a. D. Ulrich de Maizière in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. 02. 1996: "Das Reservoir der Waffen-SS".

x(3) Bauerngrund
Deschner, a. a. O. , S. 453.

x(4) Schlecht gerüstet
Deschner, a. a. O, S. 455.

x(5) Zahnstabil
Deschner, a. a. O. , S. 452.

x(6) Brüsseler Feinschmecker
Deschner, a. a. O. , S. 453.

x(7) Zusammensetzung
Deschner, ebd.

x(8) Mehrzahl
Deschner: Die große Illusion. Freiwillige I. in: Zentner, a. a. O. Bd. 5, S. 145 f.

x(9) Wikinger
Tiecke, Wilhelm: Nordabschnitt: Die Dämme brechen. Das III. (germ.) SS-Panzer-Korps. In: Zentner, Ch. (Hrsg.): Das Dritte Reich, Bd. 7, S. 373-381, hier S. 378.

x(10) Abkommandiert
Leserbrief General de Maizière, a. a. O, dazu eine Ergänzung von Paul Theisen, Böblingen vom 30. März 1996, S. 10 in FAZ.

x(11) Wilddiebe
Opitz, Karlludwig: Wilddiebe an die Front. In: Zentner, Ch. (Hrsg.): Das Dritte Reich, Bd. 4, S. 14-15.

x(12) Relation
Deschner, a. a. O. , S. 455.

x(13) Tapferer Hemingway
Brief von Ernest Hemingway an den US-Verleger Charles A. Scribener
"Once a day I needed to finish an extra-ordinary cheeky Kraut. When I told him that I´m going to kill him if he does not want to give me informations on his army, he answered: "You will not kill me because you are scared to do that, it is against the Geneva Convention."
"You are wrong, pal!" I told him, and quickly shooted him three times in his belly. When he went down on his knees, I shot him in his head so that his brain squeezed out of his mouth, or maybe it had been out of his nose. ...
The next POW, I grabbed, bubbled lots of informations like a waterfall. So we learned their paths and signs in the forest. ...
In Christ, your Ernest."
(Letter to Charles Scribner of the 27th of August, 1949)
Hemingway, Ernst: Ausgewählte Briefe 1917-1961, Glücklich wie die Könige. Reinbek 1984, S. 456.

x(14) Knüppelsuppe
Schmidt, Horst: Gefangenschaft "Knüppelsuppe". In: Zentner, Ch. (Hrsg.): Das Dritte Reich, Bd. 7, S. 420-421.

x(15) Fall Malmedy
Über den zuletzt erreichten Kenntnisstand in der Sache: Zayas, Alfred M.: Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle. Dokumentation alliierter Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg. München 6/1998, S. 213 f. Der "Brief aus Landsberg" von Peiper an Paul Hausser und Peipers Portrait: Zentner, a. a. O. , Bd. 5, S. 250.

x(16) Fall Malmedy
Zeitungsmeldungen der Woche und Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940 - 1945.

x(17) Geiselrepressalien
Zwar verbot die HLKO Art. 50 Kollektivstrafen, regelte ansonsten aber grundsätzlich nicht, wie ein Verstoß zu ahnden war. Laut einer "Martensschen Klausel" war die Geiselrepressalie 1 : 10 als üblicher Brauch anzusehen. Die Haager Landkriegsordnung : Textausgabe mit einer Einführung von Rudolf Laun. - 5. , vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Hannover 1950, S. 141 - 169. Zum Repressalienrecht näher: Dieter Oeter: Kampfmittel und Kampfmethoden. In: Dieter Fleck (Hrsg.): Handbuch des humanitären Völkerrechts in bewaffneten Konflikten. München 1994, S. 89 - 167. Das Kriegsrecht hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg grundsätzlich geändert, die Haager und Genfer Konventionen wurden seit 1949 häufiger ergänzt und umformuliert.

x(18) Sowjetbesatzung
Vergl. Nawratil, Heinz: Schwarzbuch der Vertreibung 1945-1948. Das letzte Kapitel unbewältigter Vergangenheit. München 4/1999, S. 28 ff.

Veröffentlichung: Juni 2000
+Nr.19: AuktionsgeboteNr.21: Scharfe Sachen+
 
13.03.2018-00 Impressum 2,07
x
System: PUBLIU
Sepp Depp: Prämie für Falschangaben zur Geschichte: Redaktionell ausgewählte Webseite auf onlinestreet.de
Sepp Depp: Prämie für Falschangaben zur Geschichte: Redaktionell ausgewählte Webseite auf wogibtes.info

 

®