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Sepp DeppPrämie für Falschangaben zur Geschichte
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Nr.59: Friedensverbrechen

Eine Überraschung: KZ-Chef Morel im Auschwitz-Komplex 1945

Ein klarer Fall?

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S. Morel war seit 1943 im militärischen Einsatz, später im Kommando eines Konzentrationslagers im Auschwitz-Komplex. Eine gerichtsanhängige Anklage aus Polen beschuldigt ihn zahlreicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit. In seinem Außenlager habe er Gefangene grausam zu Tode gequält. Seine Spezialität seien Demütigungen gewesen, wie das erzwungene gegenseitige Verprügeln der Häftlinge, ferner die Menschenpyramide, wobei die Untersten erdrückt wurden, sowie das Wässern, wobei eng Eingesperrte in Wasserzellen durch Erschöpfung ertranken. Mindestens 1.500 Todesopfer während seiner 9 Monate Dienstzeit als Lagerkommandant sind behördlich belegt. Das Wirken von Morels Berufskollegen an anderem Ort in den selben Monaten ist in Bildeindrücken wie unten rechts erhalten.

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Während KZ-Leiter wie A. Goeth (Art.14) hingerichtet wurden, war dieser Täter noch Jahrzehnte unbehelligt im Staatsdienst tätig. Als 1992 behördliche Untersuchungen gegen ihn anliefen, floh er in einen südlichen Kontinent. Eine Auslieferung des seit 1997 per internat. Haftbefehl Gesuchten ist von Polen erfolglos beantragt. Morels Asyl-Land bezeichnet 2005 den "erstaunlichen Antrag" als erschreckendes und beschämendes Pogrom-Produkt. Die angeblichen Untaten seien längst verjährt und dem kränklichen Rentner könne keine so hohe Opferzahl angelastet werden, weil es überhaupt nur 600 - zudem schuldige - Verbrecher in seinem KZ gab. Einige mögliche Todesfälle seien lediglich Typhus-Opfer schwieriger sanitärer Haftbedingungen.

 Klarer Fall - Ein Nazi schmuggelte sich nach schweren Auschwitzverbrechen lange unentdeckt durch die Nachkriegszeit, ehe er sich der drohenden Strafe durch Flucht nach Südamerika entziehen konnte, wo Nazi-Netzwerke der Kameradenhilfe ihre Klientel beschützen. Schon wieder werden schlimmste Verbrechen mit dem revisionistischen Zynismus verleugnet, die Opfer seien nur Krankheiten erlegen, wobei Opferzahlen durch eher haarsträubende als haarspalterische Logik heruntergerechnet werden.
 Irrtum! - S. Morel werden keine Kriegsverbrechen zur Last gelegt sondern Friedensverbrechen nach dem Waffenstillstand 1945. Er heißt nicht "Siegfried" sondern "Schlomo", seine Kampfeinheit im Zweiten Weltkrieg waren kommunistische Partisanen in Polen und seine KZ-Opfer vor allem deutsche Zivilisten aus Schlesien. Er ist auch nicht nach Südamerika geflüchtet, sondern nach Israel, das ihn bis heute wirksam vor Strafverfolgung schützt.
 Artikel Nr.59
Veröffentlichung: März 2006
+Nr.58: HeilskarnevalNr.60: Nutzgebiete+
 
13.03.2018-00 Impressum 2,25
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System: PUBLIU
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