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Sepp DeppPrämie für Falschangaben zur Geschichte
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Nr.62: Ermordeter Krieg

Zweihundert Jahre vergessener Krieg in Elsaß und Lothringen

Nominierung

Thema: Warum es zum Ersten Weltkrieg kam
Quelle: TV-Report "Meine Geschichte - Der Erste Weltkrieg (2/5)"
Urheber: Medienverbund "arte", überarbeitet bei "Phoenix", 05.08.07, 11:45, durch Roger Zeches, moderiert von Jürgen Engert

Aussage

Frankreich gab sich mit dem "Raub" seiner Gebiete Elsaß/Lothringen "durch die Deutschen nicht zufrieden". Das Deutsche Reich hatte darauf keinen Anspruch, denn diese Gebiet waren zuvor nur "altdeutsch" gewesen. Dieser Streit sei einer der wichtigen Anlässe, die zum ersten Weltkrieg geführt haben sollen.

Wie kann "altdeutsches" Eigentum neufranzösisch werden? Und wie kann es in deutschem Besitz ein Raubgut sein? Das Argument verwendet selbst den Bewertungsmaßstab, daß Eigentumsrecht auf Landbesitz durch eine Nation gerechtfertigt ist durch früheren, idealerweise ältesten legitimen Besitz.

1. Ursprung

Ur-Linie der Karolinger Regenten
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Karls Erbmasse: Beide Nationen entstanden aus einem gemeinsamen Reich germanischer Stämme durch Erbteilung unter den Enkeln des Reichsgründers Karl I. (der Große). Sein verbleibender Sohn Ludwig I. (der Fromme) wurde am 28.01.814 neuer Kaiser und machte seinen Sohn Lothar I. am 20.06.840 zum Mit-Kaiser. Wegen der vielen Namensgleichheiten (4 x Ludwig II., 2 x Ludwig III.) ist zur besseren Übersicht links eine Regententabelle der Zeit beigefügt.

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