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Sepp DeppPrämie für Falschangaben zur Geschichte
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Report 11-20

11) Statistiken, 12) Seppel unter Menschenfressern, 13) Seppels liebste Leser, 14) Leselawine, 15) Neuer Leserkreis, 16) Ansturm, 17) Stellenwert, 18) Viren-Programmierer, 19) Die im Dunkel lesen, 20) Eine Kritik an meinen Lesern

xNr. 11Sommer 2004 / Statistiken
Im August werden 10.700 Gesamtzugriffe auf alle Artikel gezählt. Am 9. August 500 Zugriffe auf die Startseite als bisheriger Maximalwert. Seit Zählungbeginn 20. März 2000 wurde sie über 29.000 Mal abgerufen. Ab 1. Oktober steigen die durchschnittlichen Gesamtzugriffe an. Statistik links für Zeit zwischen dem Start bei Tripod Dezember 2003 bis zum Umzug, November 2004. Über 80% der identifizierbaren Zugriffe stammen aus Deutschland (75%), Österreich (6%) und der Schweiz (2%).

xNr. 12November 2004 / Seppel unter Menschenfressern
Kurz vor dem ersten Advent zieht Seppel um auf die Weihnachtsinsel. Das ist eine von den Kokosinseln im Indischen Ozean. Im 17. Jahrhundert entdeckt, also richtig historisch. Und auch noch die Gegend, wo die Menschenfresser wohnten. Also typisch Seppel. Auf dem Bild so ein freundlicher Menschenfresser von der Nikolausinsel mit dem Seppel. Immerhin hat er jetzt Asyl. Nicht vor Politik sondern vor Reklame-Verfolgung. Die haben es aber auch zu doll getrieben, bei Tripod am Letzten. Gerade noch erträglich war die Dauer-Reklame der Phoenix-Privatuniversität. Eine gemalte Sabbeltrine dudelt die Ohren voll, um Kunden für käufliche akademische Titel zu finden, und ihnen dabei gleichzeitig nahezulegen, daß sie dafür nicht mal lesen können müssen. Schaltet man halt den Ton ab ...

Subtropisches Glubschhuhn/Weihnachtsinsel
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xNicht abschalten ließ sich hingegen der Mega-Block eines Ami-Reisebüros, so ungefähr die obere Hälfte der ganzen Seite. Solche Unverschämtheit verdient, als Bild der Nachwelt erhalten zu bleiben (rechts). Geboten wurde das ganze Register aggressiver Dummheit. Jeder Besucher, und egal wie oft er es versucht, sei demnach der 50 Millionste. Offenbar kennt man im Land keine größere Zahl. Der Glückliche hat natürlich - wie könnte es anders sein - einen Preis gewonnen. Wer hat das nicht, ich gewinne fast täglich solche Preise, meist ohne es zu wissen. Wer das anklickte, konnte erfahren, daß er 1.600 Dollar gewonnen habe, was in deutscher Übersetzung nicht mehr heißt, als im Reisebüro normal buchen zu können. Zum Beispiel eine Erlebnisreise nach Faludscha im Irak ... Klar, so ein Rechnerbetreiber will auch seine Kosten wieder hereinholen, einverstanden. Aber Seppel mit zuletzt durchschnittlich 8.000 Zugriffen im Monat wird den Tripod-Leuten auch ohne Reisebüro schon eingescheffelt haben. Wenn es denn anfängt, daß die Reklame mehr Umfang hat als der Seiteninhalt, dann ist es nicht mehr fair für die, welche für Reklame-Schlachten ungewollt die Folien liefern. Wisster Leute, da sucht ihr euch besser mal nen anderen für ...
Landesflagge der 5 Kokos-Inseln
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Der arme Seppel, dessen Startseite in 5 Jahren gerade mal ein Prozent der behaupteten Zugriffe hatte, ging in dem Dreck fast unter, so auch jeder der Artikel. Dazu kommt, daß diese Einblendung auch noch den HTML-Code der Seite versaut. Alle Verweise erhalten die Farbe und Formatierung aus der Einblendung. Egal, wann das wieder abgeschaltet wird; es reicht, um grundsätzlich zu erkennen, mit welcher Skrupellosigkeit die Leute rangehen, wenn es Kasse macht. Wie oft das wie weit gehen könnte, braucht man dann nicht mehr herauszufinden. Seppel ist keiner für Kompromisse oder unnütze Diskussionen: Problem erkannt - Konsequenz rasant. Also Seppel: ab unter die Landesflagge der Kokosinseln!

xNr. 13November 2004 / Seppels liebste Leser
Die können sich einfach nicht von ihm trennen. Und sie wollen ihm auch immer wieder etwas schreiben, freundlich in deutscher Sprache: technische Meldungen über Zustellfehler von Mails. Da Seppel die nicht geschrieben hat, möchte er natürlich zu gerne sofort wissen, was da im Anhang nicht zugestellt werden konnte. Da steht bestimmt was Interessantes drin ...
Tja, so arm im Geiste müssen die Absender wohl sein, die noch immer hoffen, so ihre Viren unterbringen zu können. Immerhin hoffen sie, daß man es für zufällige Streuviren hält. Würde man - wenn man nicht sichergestellt hätte, daß die verwendete Adresse nirgendwo automatisch ausgelesen werden kann. Da hat sie wohl eher einer per Hand abgetippt. Was für ein Zufall, und wie automatisch ... Man ist immer wieder beeindruckt, auf welch hohem geistigem Niveau sich das Unverständnis über Seppels Beobachtungen mitzuteilen pflegt ...

xNr. 14April 2005 / Leselawine
Seit Artikel 50 nahm der Datentransfer zu. Auch weil der Text als PDF für den Ausdruck geladen werden kann, wurden tägliche Spitzenwerte bis zu 100 MB erreicht. So wurde das Transferlimit überschritten mit Fehlermeldungen beim Zugriff. Am 27.04. wurde deshalb ein gebührenpflichtiges Konto genommen. Vielen Dank an Brian für seine kulanten und günstigen Netzdienste.

xNr. 15Mai 2005 / Neuer Leserkreis
Seppel hat einen neuen Leserkreis erschlossen, diesmal in Polen. Seit dem 03.05. meint dort das "ok2006-Team", daß Dumpfbacken für Eintrittskarten zur Fußball-WM freiwillig Virenprogramme starten. Jungs, ihr seid echt hohl, wenn ihr in einer Zeitzone sitzt, deren Code nur ein Land auf der Welt hat, und ihr vergeßt, auch diese Spur zu verwischen! Also, für die nächste Runde: "UTC" hat bislang nur Polen, das werdet ihr nächstes Mal schön brav verändern, wir wollen schließlich wieder was Neues geboten bekommen ... (Euer fuckoff2006-Team)

xNr. 16November 2005 / Ansturm
Nein, nicht wieder mit Windstärke 10 in Amerika, sondern hier beim Seitenzähler. Für Seppels Firlefanz sind über tausend Zugriffe am zweiten November beachtlich. Jedenfalls der bisher höchste Tageswert. Vielleicht verrät ja mal einer von den verspäteten Allerheiligen, was ihn gerade an dem Tag dazu verführt hat. Leute, das ist ein Werktag: habt ihr nichts besseres zu tun als das Lesen von subversiven Ätzartikelchen zu überflüssigen Sachen, für die sich moderne und erfolgreiche Menschen nicht interessieren? Wollt ihr denn nicht wieder unsere Wirtschaft in Schwung bringen - auf Urlaub und Feiertage verzichten und mehr Stunden arbeiten bei weniger Bezahlung? So wie alle anständigen Bürger? Na also! Dann Schluß hier und zack - wieder an die Arbeit! Muß Seppel auch, es warten noch ein paar Artikelvorschläge ...

xNr. 17November 2005 / Stellenwert
Seppel wird sechsstellig. In den letzten Novembertagen erreicht der Zugriffszähler die Marke hunderttausend. Als Gesamtwert fehlt darin nur die zählfreie Startzeit von Sommer 1999 bis zum Frühjahr 2000. Lustig ist immer, wie exotisch die Herkunftsländer sein können. Neben kuriosen Bundes- und Landesbehörden aller Art gibt es letzthin einen Asien-Schub, Zugriffe aus Rotchina, Vietnam und Thailand. Was Seppel noch vermißt, sind nun Leser aus Grönland und Feuerland.

xNr. 18Dezember 2005 / Tip an Virenprogrammierer
Die neue "Sober"-Attacke ist laut landläufigen Informationen eine allgemeine Erscheinung, die keine speziellen Empfängerkreise trifft. Beanstandenswürdig ist wiederum die dümmliche Bauart des Virus. Folgende Fragen an die Produzenten: Was bringt das, wenn die großen Verteiler-Rechner solche Zusendungen schon beim Empfang abblocken? Wie kann die angebliche Rücksendung solcher Virenpost beim Empfänger noch Angst erzeugen, wenn sie von Adressen zurückläuft, die offensichtlich auf eigenem Rechner nicht bekannt sein können? Hoffentlich überfordern diese einfachen Fragen nicht die Intelligenz der zuständigen Adressaten ...

xNr. 19Januar 2006 / Die im Dunkel lesen
Respektvollen Glückwunsch an die Landesregierung NRW, bisher eine treue Leserin, auch über den Regierungswechsel 2005 hinweg. Seit Jahresbeginn wird ihr Lesezugriff hier von www.webstats4u.com nicht mehr protokolliert. Ist nicht weiter wichtig, es wird inzwischen anderweitig festgestellt. So am 04.01. um 17,50h beim dortigen Interesse an Artikel Nr.47. Aber bemerkenswert, wie man solche Unsichtbarkeit erreichen kann. Muß man Web Measurement Services im niederländischen Hoofdorp für diese Diskretion Geld bezahlen? Oder kann man das gleich beim Webconsortium als Phantomdienst eintragen lassen? In neugieriger Erwartung auf eine informative Antwort durch den zuständigen Herrn M.B. in der Düsseldorfer Mauerstraße, euer Seppel.

Nr. 20Januar 2006 / Eine Kritik an meinen Lesern

Nr. 20 SS-Auslandssöldner 4,7
Nr. 35 Bismarck-Schicksal 3,9
Nr. 22 Sarajewo-Attentat 2,8
Nr. 38 Stalingrad-Mathe 2,5
Nr. 14 Schütze-Schindler 2,2

So sieht Mitte Januar schon länger stabil die Hitparade der meistgelesenen Artikel aus. Der niedrige Prozentanteil pro Artikel zeigt gute Streuung. Aber auch die nächsten sechs Listenführer sind Themen zu den Weltkriegen, speziell dem zweiten. Unter 20 meistgelesenen Themen, einschließlich der techn. wie Startseite und Forum, sind 15 darauf bezogen. Das sind also 75% des Leserinteresses - bezogen auf 37% der möglichen Lesestoffe. Meine Klage aus dem Forum (23.12.2005), daß Leserinteresse einseitig auf zeitpolitische Themen läuft, wird hier bestätigt.
Da die Artikel zu den meistgefragten Themen kaum besser geschrieben sind als andere, ist die Frage, warum sich dafür nicht mehr Leute interessieren. Gerade neu gibt es einen Artikel zu Dracula (Nr.57), dessen Recherchen spannend waren: der angebliche Blutsauger ebenfalls Opfer einer skrupellos-dümmlichen Medienvermarktung seit 1897. Aber man sieht im Zähler, wie ein neuer Leser nacheinander Seiten aufruft: immer wieder Weltkrieg. Dann weiß man schon: der da wird bestimmt auch nichts anderes mehr lesen.
x Unsere (wenigen) vernünftigen Philosophen sagen schon lange, daß die Moderne zu politisiert sei, das 20. Jh. sogar das "Zeitalter der Ideologien". Natürlich liegen Themen näher, welche noch die eigene Elterngeneration verleumden, wozu täglich über ein Umlagesystem Geld aus den Tasche abgezockt wird, weswegen die Medienfreiheit geknebelt, und die Politik zur Hexenjagd wird. Da kann der arme Dracula aus dem 15. Jh. leider nicht gegen anstinken. Aber worin soll Hoffnung auf Besserung liegen, wenn nicht in dem Bemühen, der Verblendung seiner Zeit eine bessere Kulturbildung und ein wacheres Bewußtsein entgegenzustellen? Erwirbt man das, indem man seine Interessen auch in der Ablehnung durch jene Hirntoten definieren läßt, über die man nur noch lachen kann?
Keine Bange, das Aufspüren von Geschichtsmanipulationen zu den Weltkriegen bleibt hier weiter im Programm, denn prämiert wird, was uns verkauft wird. Aber besser noch als bloße Korrektur ist die Einsicht, wie vielseitig reich unsere Geschichte ist, und daß man neue Themen entdecken kann, für die man sich zunächst nicht interessiert hatte.

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